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Kaffeejunkie & Chaos-Queen

Ich wurde in Frankfurt (Oder) geboren und lebe inzwischen mit meinem Mann und unserer russischen Schäferhund-Mix-Hündin südlich von Hamburg – in einem kleinen Dorf zwischen Pferdestall und Kuhweide. Die Liebe für Geschichten war schon immer da, aber mein Herz galt vorrangig immer meinen Illustrationen. Weshalb ich seit 2020 auch nebenberuflich als Buch-Illustratorin arbeite. Daher konnte auch das Design von LET ME GLOW nur aus der eigenen Feder stammen – mit diversen Illustrationen, Cover und Grafiken.

All-Inclusive sozusagen.
Frei nach dem Motto: Eine Geschichte ohne Bilder enthält eben nur ein halbes Herz.

Zum Schreiben selbst fehlten mir viele Jahre lang die Ideen, aber auch der Mut. Mit dem Start meiner Feelgood-Romance-Reihe beweise ich nicht nur den Leser:innen, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben, und dass Mut manchmal leise sein kann, ich beweise es auch mir selbst.

Ich schreibe bevorzugt Young-Adult- und New-Adult-Bücher – mal zeitgenössisch, mal dystopisch, aber immer haben Gefühle, Ängste, Vorurteile, Zusammenhalt und Stärke eine große Rolle.

Wie kam ich zum Schreiben?

Seitdem in unserer Grundschule ein Autor sein Kinderbuch vorgestellt hatte, keimte da so ein Gedanke -eher ein Traum – in mir. Spätestens als ich dann als frisch geschlüpfter Teenie die Bücher von Hohlbein entdeckt habe, wollte ich genau das machen: Andere Menschen mit meinen Geschichten begeistern.

Ich hatte nur absolut keinen Plan, wie das genau funtkioniert.

Und es sollte noch ganz schön lange dauern, bis ich mich sicher genug fühlte, mich wirklich – also ernsthaft – an ein Buch zu setzen. Genau genommen, sollten noch knapp 20 Jahre vergehen.

2019 kam mir die erste “echte” Idee für ein Buch. Erst entstand eine Szene in meinem Kopf, dann lauter Charaktere, ihre Hintergrundgeschichten und schlussendlich eine ganze Welt. Ein Dreivierteljahr später stand ich vor der ersten dicken fetten Wand. Man könnte es auch ein nicht mehr entwirrbares Plot-Knäuel nennen, das nur noch Knoten in meinem Kopf bildete. Da waren so viele zeitgleich ablaufende Handlungsstränge, Verknüpfungen, die sich erst am Ende auflösen dürfen und ich fühlte mich schlichtweg völlig überfordert.

Außerdem hatte ich Angst davor, diese Reihe zu schreiben.

Ich hatte Angst, der Geschichte nicht gerecht werden zu können und zu wenig über das Schreiben zu wissen. Außerdem hatte ich wahnsinnige Angst vor dem Ende der Geschichte. So ganz war mir das nämlich noch immer nicht klar. Ich wusste nur, ich würde selbst leiden müssen. Eine Dystopie kann einfach kein Happy End haben.

Aber das hieß, dass ich nicht nur die Geschichte in meinem Kopf niederschreiben musste, es hieß auch, das Elend der Charaktere in Stein zu meißeln. Und dazu war ich nun wirklich noch nicht bereit.

Genau in dem Moment, fiel mir eine neue Szene ein. Sie passte nirgends in die Dystopie. Die Charaktere, das Setting waren das genaue Gegenteil. Feelgod-Romance. Ich schrieb alles auf, schickte zum ersten Mal in meinem Leben ein geschriebenes Kapitel an eine Freundin und bangte, dass es ihr gefällt.

Was soll ich sagen?

Sie mochte es und verlangte nach mehr. Ihr habe ich zu verdanken, dass ich sofort ein weiteres Kapitel schrieb und mir am Ende Gedanken darum machte, warum diese beiden Personen überhaupt dort landen.

Wer es noch nicht weiß, aus exakt diesem Gedankenschnipsel, den Fragen, den hundert Überarbeitungsphasen entstand mein Debüt – LET ME GLOW. Und mit dem Plot entwickelte sich fix die Idee für LET ME PROVE und LET ME STAY. Somit nicht nur mein erstes Buch, sondern direkt meine erste Reihe.

Hätte ich damals gewusst, wieviel Arbeit noch vor mir liegt,
hätte ich wahrscheinlich alles sofort gelöscht.

Zum Glück wusste ich das damals nicht und zum Glück dachte ich, ich wäre über den Weg als Selfpublisherin ausreichend informiert. Ja, der Weg ist steinig (als Autor:in generell) und ja, es kommen irgendwie immer mehr Sachen auf die To-Do-Liste hinauf, als man weggestrichen bekommt, aber ich würde mich immer wieder genau so entscheiden.

Ich liebe GLOW. Ich liebe PROVE und ich weiß, ich werde STAY lieben – sobald es fertig ist (hier kitzelt so langsam die selbst auferlegte Deadline im Nacken. Ach was sag ich da? Sie schlägt mich täglich!).

Ich freue mich jetzt schon darauf, meine Dystopie im Jahr 2022 endlich anzugehen und auch auf all die Ideen, die ich sammle, seitdem ich mich aktiv ans Schreiben gesetzt habe.

Denn inzwischen fehlt es daran merkwürdigerweise gar nicht mehr.

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